Zukunft in Arbeit

arbt15rfv“Gott hat den Menschen zur Arbeit erschaffen”, so der Kirchenlehrer Johannes Chrysostomus im vierten Jahrhundert. Darüber ließe sich streiten, aber unumstritten spielt Arbeit, vor allem die sogenannte Erwerbsarbeit, eine immense Rolle für uns Menschen. In der “Zeit” diskutiert Kolja Rudzio jetzt “fünf Thesen zur Zukunft der Arbeit” – ein spannender und durchaus ausführlicher Beitrag mit klug aufbereiteten Denkanstößen, zum Beispiel zur unfairen steuerlichen Behandlung der meisten atypischen Beschäftigungsverhältnisse oder zu den möglichen Konsequenzen der demografischen Entwicklung in Kombination mit zunehmender künstlicher Intelligenz.

Rudzio stärkt eine optimistische Sicht, und vielleicht können zumindest weit mehr Menschen als heute es in nicht allzu ferner Zukunft mit dem syrisch-griechischen Sophisten Lukian aus dem zweiten Jahrhundert halten: “Sechs Stunden sind genug für die Arbeit. Die anderen Stunden sagen zum Menschen: lebe!