Wikipedias “Ja-aber”

wkeda14ugv Schon wieder geht es um ein Online-Thema: Das nicht-kommerzielle Internetlexikon Wikipedia, das bei den meisten Menschen längst die Glaubwürdigkeit einer früheren Brockhaus-Edition genießt, hat seine Nutzungsvorgaben geändert und fordert, dass sich bezahlte Autoren auch als solche zu erkennen geben. Alternativ war auch ein genereller Ausschluss von “Mietschreibern” diskutiert worden. “Wer gegen Geld Beiträge erstellt oder bearbeitet, muss dies öffentlich machen. Das gilt nicht für Mitarbeiter von Stiftungen, Museen, Archiven und Bibliotheken, die in ihrer Funktion Artikel über ihr Fachgebiet editieren”, erläutert die “Neue Zürcher Zeitung” Wikipedias “Kampf gegen Sockenpuppen“. Bereits vor einigen Tagen veröffentlichte Wikipedia “eine Vereinbarung mit mehreren großen PR-Firmen, die versprachen, sich an die Nutzungsbedingungen zu halten”, wie auch die “Süddeutsche Zeitung” berichtete. Transparenz als zentrale Voraussetzung für Vertrauen – ein guter Schritt.