Werbung mit doppeltem Boden

sreincearaDes einen Freud, des anderen Leid – klar ist es verlockend, als Werbetreibender zu wissen, was wirkt und wie man vielleicht noch besser an die Zielgruppe rankäme, aber die meisten Verbraucher dürften überrascht sein, wie simpel sie heutzutage durch in E-Mails eingebettete HTML-Codes und Linkfallen ungefragt, hinterrücks und wohl massenhaft ausgespäht werden. Bernd Graff hat dazu jetzt in der “Süddeutschen Zeitung” einen alarmierenden Beitrag verfasst – samt Hinweisen zu wirkungsvollen Gegenmaßnahmen. Schließlich sei längst klar, dass nicht nur die “Geheimdienste den privaten E-Mail-Verkehr für einen Selbstbedienungsladen halten, sondern auch unzählige Unternehmen”.

Da sehnt man sich förmlich nach den unformatierten, unbebilderten Textnachrichten von früher zurück. Immerhin: “Ob das Zählen und heimliche Über-die-Schulter-Schauen gelingt, hängt von den Einstellungen in den Mail-Programmen ab, die solche HTML-Mails darstellen bzw. das bitte ab jetzt nicht mehr tun”, appelliert Graff an seine Leser. Gute Idee.