Verführte Manager

frnkngldsh15rkuSo wenig Zeit, und so viel Interessantes zu lesen – vielen Menschen geht es so. Gestern habe ich mich trotz Zeitmangel mal wieder für das Wirtschaftsmagazin “brand eins” als U- und S-Bahn-Lektüre entschieden, bei dem jede Monatsausgabe einen mehr oder minder ausgefallenen Themenschwerpunkt hat. Diesmal geht es um Führung. Der im besten Sinne “umständliche” Leitartikel “Chefsache” geht der Frage nach, ob es womöglich “oben ohne viel besser auf dieser Welt” wäre. Viele Systeme würden auch “führungslos ganz gut funktionieren”, während das Spitzenmanagement häufig von “Sauerstoffmangel und Schnappatmung” geprägt sei und einer “geistigen Todeszone, in der es keine kreative Führung mehr gibt”, ähnele. Inzwischen sei “der Umstand, dass viele der Besten gar nicht mehr Chef werden wollen”, geradezu ein Indiz “für den fortgeschrittenen Entwicklungsstand einer Wissensgesellschaft, in der Selbstbestimmung bei der Arbeit völlig normal ist”. Vor allem Manager mit notorischer Zeitnot sollten sich diesen Beitrag gönnen.