Umzug mit nachhaltigem Impact

Nach gut drei Jahren im edlen Lehel im Coworking Space Mates in der Thierschstraße 20 bin ich ins eher „wilde“ Sendling in den Impact Hub Munich in die Gotzinger Straße 8 zwischen „Alter Utting“, Großmarkthalle, U-Bahnhof Implerstraße und Südbad gezogen. Dort habe ich ab sofort im Coworking-Bereich meinen festen Arbeitsplatz und je nach Bedarf stehen mir Räumlichkeiten für Besprechungen, Coachings oder Workshops zur Verfügung. Was bei meiner Entscheidung den Ausschlag gab: Der Hub versteht sich als Vorkämpfer für „enkeltaugliches Wirtschaften“ und alle Mitglieder haben sich den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und der sogenannten Gemeinwohl-Ökonomie verpflichtet – das fängt bei Strom aus erneuerbaren Quellen sowie Bio-Kaffee im Büro an und geht über Initiativen zur Streuobstwiesenfinanzierung bis zum internationalen Start-up-Unternehmensverbund gegen das Plastikproblem. Mit meinen Überzeugungen sowie meinen Qualifikationen als Change Manager und vor allem in der Nachhaltigkeitskommunikation sollte das für mich eine ideale Arbeitsumgebung sein.

Mit über 100 Standorten und 17.000 Mitgliedern weltweit sei „das Netzwerk Impact Hub die größte Community für soziale Unternehmer und nachhaltige Innovationen“, schreibt die Nachhaltigkeitsplattform Utopia. Man wolle Menschen, „die einen gesellschaftlich-ökologischen Mehrwert leisten wollen, unterstützen und unter ein Dach bringen“, schließlich sei der sogenannte Impact, also die Wirkkraft, am stärksten, „wenn man sich gegenseitig inspiriert, austauscht und gemeinsam nach den innovativen Lösungen sucht, die unsere Gesellschaft dringend braucht“.

Das Büro der Vereinten Nationen in Genf erkennt den Impact Hub offiziell als „Wegbereiter für gesellschaftliches Engagement“ an, „der durch innovative, unternehmerische Lösungen dazu beiträgt, bestehende Maßnahmen zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele umzusetzen – und gleichzeitig neue Handlungsspielräume zu erschaffen“. In einem Beitrag des Bayerischen Rundfunks über Mitglieder des Münchner Hubs hieß es sogar, sie seien Teil einer „Revolution von unten in der Welt der Wirtschaft“. Neben München gibt es in Deutschland übrigens drei weitere Hubs: Berlin, Essen/Ruhr und Dresden. Zusätzliche Hubs in Hamburg, Leipzig und Stuttgart sind bereits in Vorbereitung.

Übrigens ist der Münchner Hub mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens zu erreichen (siehe auch Büro & Anfahrt). Zum Beispiel mit der U3 oder der U6 zum U-Bahnhof Implerstraße, dann je nach Ausgang rechts oder links Richtung Osten in die Kyreinstraße und dann an der Gotzinger Straße links bis zur Hausnummer 8 zum Hub im Erdgeschoss. Oder mit dem Bus der Linie 132 vom Marienplatz Richtung Forstenrieder Park bis zur Haltestelle Großmarkthalle, dann die paar Schritte bis zur Gotzinger Straße und dann links bis zum Hub. Ich freue mich auf viele gute Begegnungen und Gespräche dort!