Tierischer Wortwechsel

shieot14iujhb Die CMA, Gutfried, McDonald’s Deutschland und Wiltmann Westfälische Fleischwarenfabrik mit der bis heute beispielhaften “Gläsernen Produktion” – bis heute arbeitete ich in PR und Kommunikation für insgesamt vier Kunden, die Teil der Fleischindustrie oder zumindest eng mit ihr verknüpft sind bzw. waren. Eine eher unappetitliche Debatte zur Öffentlichkeitsarbeit der Fleischwirtschaft sowie zur Tierhaltung insgesamt findet sich unter der Überschrift “Fleisch for fun” in der “taz“. Tenor: Die Fleischproduzenten und -verarbeiter würden sich kaum für die Behebung von Missständen engagieren, sondern viel eher für eine bessere Außendarstellung – Imagepflege vor Kurskorrektur. Für Laien verspricht der Beitrag einigen Erkenntnisgewinn, zum Beispiel wenn aus “Mästern” per Empfehlung “Tierhalter” werden – der Grund: “Als Tierhalter wirkt man deutlich sympathischer, denn bei diesem Begriff schwingt die Sorge um das Wohlergehen der Tiere mit.” Anderes Etikett, andere Wirkung! Kein Ruhmesblatt meiner Branche. Dabei kann PR nach dem guten alten Motto “Good PR begins at home” durchaus auch Verbesserungs- und Veränderungsprozesse anschieben oder begleiten. Das ist schon mehr nach meinem Geschmack.