Journalistische Zwickmühle

Der Schweizer Dominik Imseng befürchtet, Journalismus könne immer mehr zu Werbung und “geistiger Umweltverschmutzung” verkommen. Quasi zeitgleich bringt Medienredakteur Stefan Niggemeier im “Krautreporter” die oft mühsam herausgeschälte “Wahrheit über die Lügen der Journalisten“, wie sie in Udo Ulfkottes Buch „Gekaufte Journalisten“ präsentiert werden. Wie das Mehr …

Verzerrte Wahrnehmung

“Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten, mäßig entstellt”, sagte Lichtenberg. Und meist kostet es viel Mühe und Zeit, die Wahrheit zu erkunden. In einem langen, sehr hörenswerten Feature mit dem Titel “Zweierlei Maß?” im “Deutschlandfunk” geht der preisgekrönte Investigativjournalist Walter von Rossum der Berichterstattung in deutschen Mehr …

Peter schaut genau hin

Adrian Peter hat im “PR Report” unter dem Titel “Die Mär von der Partnerschaft zwischen PR und Journalismus” einen provokanten Beitrag zum Verhältnis des Öffentlichkeitsarbeiters zum Journalisten verfasst. Dabei räumt er mit einigen Stereotypen gründlich auf. Seine These: “PR und Journalismus sind keine Partner und Mehr …

Anregung von gestern

Der Blogger Jens Männig hat ein interessantes Dokument zu journalistischer Ethik ausgegraben: die Prinzipien der 1917 in München aufgelegten Zeitschrift “Der Ziegelbrenner”. Viele Grundsätze würde man gerne heutigen Journalisten ans Herz legen. So lehnte das Blatt Freiexemplare oder Gratiskarten kategorisch ab, um sich ein unabhängiges Mehr …

Ist das wahr? Ehrensache!

“Wer die Wahrheit verrät, verrät sich selbst”, meinte Novalis. Der “Spiegel” berichtet über ein neu auf Deutsch erschienenes Buch des US-amerikanischen Verhaltensökonomen Dan Ariely  mit neuen Forschungsergebnissen, welche diese Sicht eindrucksvoll bestätigen: Bei der Wahrheit zu bleiben, ist vor allem eine Bestätigung der eigenen Selbstkonstruktion Mehr …