Müssen? Dann erst recht nicht!

Eine meiner liebsten und in der Praxis der Kommunikation wichtigsten psychologischen Theorien kommt immer dann ins Spiel, wenn Menschen dazu gebracht werden sollen, ein bestimmtes Verhalten an den Tag zu legen oder eine dezidierte Haltung einzunehmen – der pubertierende Sohn, der sich endlich die Haare Read More …

Pawlow in der Peripherie

Bereits in den 1950er Jahren sorgte der Siegeszug der kognitiven Psychologie für den Abschied der Wissenschaft vom klassischen Behaviorismus, für die meisten verbunden mit der Konditionierung wie beim berühmten Pawlowschen Hund. In Werbung und Kommunikation aber herrschen zuweilen immer noch recht stumpfsinnige Vorstellungen vor: Ein Read More …

Altehrwürdige Zielgruppenansprache

Laut Eigenauskunft will das kostenlos erhältliche „Auer/Haidhauser Journal“ in jeder der jährlich vier Ausgaben „über bemerkenswerte Details“ aus und zu den beiden Münchner Stadtteilen berichten und „interessante Geschichten erzählen, die nicht in Vergessenheit geraten sollten“. Das gelingt den Blattmachern durchaus. So erfuhr ich dank dem Read More …

Nötigung statt Beziehung

Dank  einem Kollegen wurde ich jetzt auf die aktuelle Ausgabe der “brand eins” zum Themenschwerpunkt Werbung mit einem starken Leitartikel aufmerksam. Die ernüchternde Kernaussage: “Die glorreiche digitale Weltrevolution optimiert, was uns schon im Fernsehzeitalter auf den Keks gegangen ist, nämlich die Aufdringlichkeit, die Penetranz der Read More …

Heftig umworben

Buchstäblich auf Schritt und Tritt scheint der moderne Mensch mit Information und Werbung bombadiert zu werden. In einem Interview für “Psychologie Heute” berichtet der US-amerikanische Sozialpsychologe Robert Cialdini, der Meister der “Persuasiven Kommunikation“, von der zunehmenden Konzentration der Werbe- und PR-Experten auf Verhaltensauslöser, sogenannte Trigger. Read More …