Aus fünf mach vier in der Typologie

„Wer auf andere Leute wirken will, der muss erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden“, so Kurt Tucholsky. Die sogenannten Dialog- oder Zielgruppen möglichst exakt zu definieren und zu kennen, um sie optimal erreichen und beeinflussen zu können, ist für effektive und effiziente Kommunikation Read More …

Resilient durch unruhige See

Schon während meines Studiums haben mich die Sozial- und die Kommunikationspsychologie am meisten interessiert. Die menschliche Psyche erscheint mir bis heute ähnlich unerschöpflich und faszinierend wie der Kosmos – mit seinen etwa 86 Milliarden Nervenzellen und seinen zwischen 100 Billionen und einer Trillion Synapsen wird Read More …

Müssen? Dann erst recht nicht!

Eine meiner liebsten und in der Praxis der Kommunikation wichtigsten psychologischen Theorien kommt immer dann ins Spiel, wenn Menschen dazu gebracht werden sollen, ein bestimmtes Verhalten an den Tag zu legen oder eine dezidierte Haltung einzunehmen – der pubertierende Sohn, der sich endlich die Haare Read More …

Im Wesentlichen Computer

Unsere Zunft beschäftigt sich viel mit Trends und versucht auch immer wieder, neue zu setzen, aber bei der sogenannten Digitalen Transformation stehen wir meines Erachtens noch eher am Rande, meist als staunende Beobachter, immer öfter zumindest auch als Nutzer. Wenn man sich etwas ausführlicher mit Read More …

Psychologischer Dämpfer

Psychologische Aspekte der Kommunikation sind eines meiner Steckenpferde. Dass vermeintliche Erfolgsgeheimnisse gelegentlich leider wissenschaftlich auf Sand gebaut sind, zeigt einmal mehr der Beitrag „Die sieben Mythen der Psychologie“ in der heutigen „Süddeutschen Zeitung“. Selbst einige der „plausibelsten Erkenntnisse, die wir so gerne glauben, lassen sich Read More …

Pawlow in der Peripherie

Bereits in den 1950er Jahren sorgte der Siegeszug der kognitiven Psychologie für den Abschied der Wissenschaft vom klassischen Behaviorismus, für die meisten verbunden mit der Konditionierung wie beim berühmten Pawlowschen Hund. In Werbung und Kommunikation aber herrschen zuweilen immer noch recht stumpfsinnige Vorstellungen vor: Ein Read More …

Kommunikation mit Wirkstoffen

Slogans, Mailings, Reden, Kompetenzformeln, Naming, Headlines, Pressetexte, Hörfunkspots und und und – Kommunikationsprofis wissen um die Macht des Wortes, aber auch um deren Grenzen. Von Metaphern über die Haptik eines Papiers bis zur Produktprobe gibt es viele Mittel und Methoden, andere Sinne anzusprechen und Botschaften Read More …

Erfolg mit Haltung

„Wer an das Gute im Menschen glaubt, bewirkt das Gute im Menschen.“ Mit diesem bekannten Jean-Paul-Zitat kombiniert das ungewöhnliche Unternehmensmagazin „Brennstoff“ der ebenso ungewöhnlichen Schuh- und Möbelmarke GEA einen Beitrag zum wohl bekanntesten Experiment des Psychologen Robert Rosenthal zu selbsterfüllenden Prophezeiungen bzw. zum sogenannten Rosenthal-Effekt: Read More …

Wuppen? Negativ!

Mit Wilhelm Schmid kritisierte einer meiner Lieblingsphilosophen bereits vor Jahren „eine Art Zwang zum Glücklichsein“ und eine „Diktatur des Positivdenkens“. Jetzt hat die deutsch-amerikanische Psychologin Gabriele Oettingen im Gespräch mit der „Süddeutschen“ Ergebnisse ihre Forschungsarbeit vorgestellt und kommt zu einem klaren Schluss: „Positives Denken hindert Read More …

Türöffner im Kopf

Das Fachmedium „Horizont“ berichtet über die Versuche des weltweit bekannten Marktforschungsunternehmens Nielsen, sich verstärkt mit dem sogenannten Neuromarketing zu befassen, bei dem Erkenntnisse aus der Nerven- und Hirnforschung vor allem für die Absatzkommunikation nutzbar gemacht werden. Deutlich besser als bisher könne der Werbungtreibende künftig „die Read More …