Wenn du wüsstest, wie schön sie da singt

„Es menschelt im Abgrund“, übertitelte Hans Czerny seine Kritik zu dem wunderbar berührenden Film „Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist“, einer wahren Perle unter Österreichs Regionalkrimis, wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ meint. In dem tiefgründigen Arte-und-ORF-Streifen von Andreas Prochaska ist mir neben dem Read More …

Gebildete Botschaft mal vier

Auch im Beruf sind Gestaltung und Grafik Steckenpferde von mir. In den vergangenen Monaten haben mich vier ganz verschiedene Ausprägungen visueller Kommunikation besonders beschäftigt. Gerade in ihrer Unterschiedlichkeit den vielen Gemeinsamkeiten zum Trotz faszinieren sie mich. Im September besuchte ich auf Sardinien das frühere „Banditennest“ Read More …

Gemalt in den Wortschatz

Einer meiner Lieblingskarikaturisten ist tot: Manfred Deix. Laut „Spiegel“ wurde er vor allem mit „drastischen gemalten und gezeichneten Zeitkommentaren“ bekannt und gewährte in seinen Bildern „schonungs- und kompromisslos Einblicke in die Abgründe des modernen Lebens“. Seine „befremdlich realistischen“, stets unverkennbaren Werke waren verzerrt, für manche Read More …

Öffentliche Sache mit Frankenbezug

Schon innerhalb unseres Studiengangs Politologie im wunderbaren Bamberg in Oberfranken war er einer der diskussionsfreudigsten Kommilitonen, jetzt ist er nach einer Art Management-Buy-out gemeinsam mit seinem Kompagnon Alexander Marguier unter die Verleger gegangen und ist Herausgeber des Politmagazins „Cicero“ sowie der Kunstzeitschrift „Monopol“: Christoph Schwennicke. Read More …

Paradiesische Wiedergeburt

Zum 500. Todestag ist derzeit im niederländischen ’s Herogenbosch (Den Bosch), die “größte Hieronymus-Bosch-Ausstellung aller Zeiten” zu bestaunen. Der geniale Renaissance-Maler Bosch, eigentlich Jheronimus van Aken (1450-1516), schuf mit blühender Phantasie und größter Kunstfertigkeit irrwitzige Bilder voller Symbolik und herrlich seltsamer Rätsel. Ein weltberühmtes Werk Read More …

Zeichen hoch hinaus

Die „Zeit“ schreibt über „102 Etagen Leben“, hier verbinde die Zeichnerin Katharina Greve „die pointierte Unmittelbarkeit des Einbildwitzes auf erfrischende Weise mit dem Potenzial der längeren Bilderzählung“ und werde mit einiger Gewissheit „die Grenzen der Kunstform formal erweitern“. Das mag ein wenig gestelzt und überhoben Read More …

Kunstvolle Bilderwelt

Einen schön ausgiebigen Rundumbeitrag bringt die “Zeit” zum 25-jährigen Photoshop-Jubiläum und den Einfluss des vielgenutzten Bildbearbeitungsprogramms auf die sogenannte Netzkultur. Der Bogen spannt sich von mehr oder minder hoher Kunst über “Schwindel und Täuschungen” samt einer anhaltenden “Realitätsverweigerung” bis zur Missgeschicke feiernden “Fail”-Kultur. Internet kann Read More …