Eventuelle Materialschlacht

Im Vorfeld einer großen Veranstaltung sagte ich einem Kunden vor ein paar Wochen halb im Scherz, vermutlich seien Events dafür verantwortlich, dass Wörter wie „Wahnsinn“ oder im Englischen „terrific“ oder „awesome“ in ihrer Bedeutung ins Gegenteil verkehrt werden und etwas außerordentlich Positives bezeichnen. Auch bei Read More …

Worte im Auge des Betrachters

Materieoszillatoren, das zehsche Konzept der Dekohärenz, Schrödingers Katze oder die Unschärferelation – kaum vorstellbar, dass ich mich auch bei einem herkömmlichen Sachbuch ein paar Stunden lang mit diesen und anderen Aspekten der Quantenphysik beschäftigt hätte. Dank dem neu erschienenen Comic „Das Geheimnis der Quantenwelt“ tat Read More …

Gebildete Botschaft mal vier

Auch im Beruf sind Gestaltung und Grafik Steckenpferde von mir. In den vergangenen Monaten haben mich vier ganz verschiedene Ausprägungen visueller Kommunikation besonders beschäftigt. Gerade in ihrer Unterschiedlichkeit den vielen Gemeinsamkeiten zum Trotz faszinieren sie mich. Im September besuchte ich auf Sardinien das frühere „Banditennest“ Read More …

Zeichen hoch hinaus

Die „Zeit“ schreibt über „102 Etagen Leben“, hier verbinde die Zeichnerin Katharina Greve „die pointierte Unmittelbarkeit des Einbildwitzes auf erfrischende Weise mit dem Potenzial der längeren Bilderzählung“ und werde mit einiger Gewissheit „die Grenzen der Kunstform formal erweitern“. Das mag ein wenig gestelzt und überhoben Read More …

Besser unter Druck

Deutschlands Zeitschriften kämpfen um die Gunst der Mediennutzer. Das Fachblatt „Horizont“ diskutiert heute dreizehn renommierte Druckmedien, die eine mehr oder minder umfassende Runderneuerung durchlaufen haben, um ihre Chancen im Wettbewerb um Aufmerksamkeit kräftig zu erhöhen. Der „Spiegel“ ist zwar Gesamtsieger, aber dem Wirtschaftsmagazin „Capital“ bescheinigen Read More …

In Bildern sprechen

So unterschiedlich kann exzellenter, innovativer Journalismus daherkommen: Seit zwei Tagen liegt mir die Erstausgabe der “SZ Langstrecke” in der Magazinversion vor – handverlesene lange Lesestücke (“Longreads”), nahezu ohne Bilder und Illustrationen. Die Texte aber können immer wieder fesseln und lassen im Kopf Bilder zuhauf entstehen. Read More …

Schön informativ

Ein kleines Fest bereitete jetzt das “Hamburger Abendblatt” Freunden feiner Grafik: Die hanseatische Designagentur Mutabor gestaltete eine komplete Titelseite aus Piktogrammen, die den an gleicher Stelle jeweils vorgesehenen Text vereinfacht visuell darstellten. Da erkennt man ein Fahrrad als Brille, einen teuflischen Putin, ein herzliches Berlin Read More …