Stufen im Blick

DondKirp Die Fachzeitschrift “Managerseminare” berichtet vom Tod der Evaluationslegende Donald Kirkpatrick. Dessen berühmtes Modell mit vier Stufen oder Ebenen (“Reaction”, “Learning”, “Behavior” sowie “Results”) ist bis heute kaum wegzudenken, wenn der Erfolg von Weiterbildungs- oder auch Coachingmaßnahmen bewertet werden soll. Auf der höchsten Stufe ist schlicht entscheidend, zu welchen Resultaten zum Beispiel am Arbeitsplatz die Maßnahmen letzten Endes führt, gemessen an nüchternen betrieblichen Kennzahlen. Da beißt sich die Katze freilich dann doch in den Schwanz, denn “einen wesentlichen Aspekt” erfasst auch das “Wirkungskettenmodell” nicht, wie das Fachblatt in einem anderen Beitrag verdeutlicht: Sind überhaupt die Voraussetzungen erfüllt, damit Weiterbildung & Co. im beruflichen Alltag Wirkung zeigen können? Für Kirkpatricks Erben bleibt genug zu tun.