Standardisiert besser

shthnswr16tds“Shit happens” stand da treffenderweise zu lesen – nur kopfüber. Dass sämtliche Werbebildschirme im Untergeschoss des Münchner Hauptbahnhofs vor einigen Tagen ein um 180 Grad gedrehtes Bild zeigten, kann passieren, und ist vor allem in keinster Weise den Werbungtreibenden anzukreiden. Aber die Menge an Fehlern und Schludrigkeiten in PR und Werbung erstaunt mich immer wieder (regelmäßige Leser meines Blogs wissen das vermutlich längst). So habe ich auf einem einzigen Standbild eines Fernsehspots einer bekannten Urlaubsbuchungsplattform insgesamt allein 13 Schreibfehler gefunden. Kein Mensch ist gegen Fehler gefeit, aber zu Professionalität gehören eben unbedingt auch Qualitätskontrolle und Fehlervermeidung. Gestern erzählte ich einem Kunden von meinen Erfahrungen mit der Zertifizierung nach ISO 9001, bei der es in erster Linie um das betriebliche Qualitätsmanagementsystems (QMS), einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess und konsequente Kundenorientierung geht. Die Quintessenz meiner Ausführungen: ein aufwändiger, aber enorm lehrreicher und lohnender Prozess für das gesamte Unternehmen. Um mit Kaizen-Guru Masaaki Imai zu sprechen: “Wo es keine Standards gibt, kann es keine Verbesserung geben.”