Spitze weicht ab

SpitzenmanagementDas Fachblatt „Wirtschaftspsychologie aktuell“ berichtet von der Untersuchung „Persönlichkeitsprototyp der DAX-30-Vorstandsvorsitzenden“ der German Graduate School of Management and Law in Heilbronn. Es sei deutlich geworden, dass unter den deutschen Konzernlenkern ein Prototyp dominiere, der sich „signifikant vom durchschnittlichen Mann gleicher Altersgruppe“ unterscheide. Die DAX-Kapitäne seien gewissenhaft, ehrgeizig, zielstrebig, widerstandsfähig und besonders leistungsstark, und verfügten dabei über eine „gering ausgeprägte Teamkomponente“ und eine „eher geringe Anpassungsfähigkeit“. Das Ergebnis bestätigt frühere Studien: Nicht jeder ist zum Anführer geboren. Der französische Publizist und Unternehmer Jean-Louis Servan-Schreiber meint, man müsse „reichlich von sich selbst überzeugt sein, um sich zu sagen, ich kann Chef sein. Eine Prise Stolz und Überheblichkeit, ja Größenwahn, gehört dazu.“ Das aber sei „eine Charaktereigenschaft, die man in etwas Positives verwandelt“. Na dann …