Sender wirken mit

Bei der “W&V” beschreibt Petra Schwegler in einem interessanten Beitrag die überraschend klaren Ergebnisse einer neuen neurowissenschaftlichen Studie im Auftrag des Österreichischen Fernsehens. Untersucht wurden gut 100 Menschen zwischen 18 und 59 Jahren, und zwar mithilfe eines einzigartigen Verfahrens ähnlich einem Elektroenzephalogramm (EEG).

Das wichtigste Resultat: “Der gleiche Werbespot kann auf zwei verschiedenen Sendern ganz unterschiedlich von den Zuschauern wahrgenommen werden.” So hätten das Programmumfeld und das Image des Senders einen “deutlich größeren Einfluss auf die Verarbeitung” als bisher vermutet. Letztlich hänge der Werbewert eines Sendeplatzes damit vom Ruf und der Attraktivität des Senders ab. Das wiederum wird nur wenige Sender freuen, aber vielleicht ja wenigstens zu mehr Qualität ermuntern.