PR als Ländersache

Good CountryGleich zwei spannende und nicht alltägliche Aspekte bringt ein Interview in der „Süddeutschen Zeitung“ mit dem unabhängigen britischen Politikberater und Autoren Simon Anholt zusammen: PR und Kommunikation für einen Staat im Sinne eines „Nation Brandings“ sowie Engagement für eine bessere Welt im Sinne des anholtschen „Good Country Index“. Dabei gebe es keineswegs „eine Marketingtechnik, mit der sich das Image eines Landes einfach ändern ließe“ – die Menschen würden entsprechende Kampagnen „instinktiv als Propaganda eines ausländischen Staates“ erkennen. Wolle ein Land auf Dauer erfolgreich sein, müsse es sich eben auch „besser benehmen“. Im Grunde sei es ganz einfach: „Jedes Mal, wenn Deutschland etwas Gutes für die Menschheit tut […,] zahlt es auf das Imagekonto ein.“