Mehr Weniger mit fernöstlicher Hilfe

MinimalismusEiner meiner guten Vorsätze für das neue Jahr betrifft die in Japan entwickelte 5S-Methode, auch wenn die auf den ersten Blick für meinen doch eher kleinen Computerarbeitsplatz ein wenig überdimensioniert wirken könnte. Noch konsequenter als bisher will ich den in der Industrie bewährten Fünfklang aus „Seiri“ (sortieren und aussortieren, den Arbeitsplatz freihalten), „Seiton“ (systematisieren, Arbeitsmittel ergonomisch anordnen), „Seiso“ (Sauberkeit am Arbeitsplatz), „Seiketsu“ (standardisieren und 5S-getreues Verhalten zur Norm machen) sowie „Shitsuke“ (Selbstdisziplin üben, 5S „leben”, alle Punkte einhalten und ständig verbessern) selbst bei Zeitnot einhalten. Der erste Punkt weist einige Verwandtschaft zum sogenannten Minimalismus auf, und dazu wiederum hält der „Krautreporter“ eine beherzt geschriebene Sammlung für Privat- und Berufsleben zu den „66 Dingen, die du jetzt sofort wegwerfen solltest!“ parat. Fast jeder dürfte hier zumindest eine Anregung für das große Reinemachen und den ersten S-Schritt finden.