Löblicher Antrieb

MitarbeiterBei Mitarbeitern wirken Lob und Anerkennung am besten, so das Ergebnis einer weltweiten Online-Umfrage im Auftrag des Trainingsanbieters Dale Carnegie, über die das Fachmagazin „ManagerSeminare“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. „Die Deutschen lieben Chefs mit Blick für ihre Stärken“, heißt es dort. Daneben werde es sehr geschätzt, wenn eine Führungskraft eigene Fehler einräumen könne, die persönliche Entwicklung fördere und sich als effektiver Planer erweise. „Wertschätzung, Lob und Anerkennung sind die Dinge, die Motivation und Bindung ans Unternehmen erzeugen“, kommentiert Dale Carnegies Deutschlandchef Uwe Göthert in einem Blogbeitrag.  Interessenten können sich gratis ein sogenanntes Whitepaper zur Studie herunterladen.

Die Bedeutung sogenannter wertschätzender Führung ist seit der Antike bekannt, wenn auch nicht unumstritten. Der deutsche Schriftsteller Karl Leberecht Immermann war sich bereits im 19. Jahrhundert sicher: „Anerkennung braucht jedermann. Alle Eigenschaften können durch eine tote Gleichgültigkeit der Umgebung zugrunde gerichtet werden.“ Eine der bekannteren Fürsprecher heutzutage ist der Berater, Trainer und Autor Carsten Bach: „In vielen Unternehmen herrscht eine Wertschätzungs- und Anerkennungsdürre“, schreibt er. Dabei sei „wertschätzende Führung eine der preiswertesten und zugleich effektivsten Maßnahmen für die Verbesserung der Unternehmenskultur sowie den Erhalt der Mitarbeitermotivation“.