Innovationstage im Voralpenland

InnovationstageIm September 1998 war ich mit meinem damaligen Hauptkunden an den erstmals veranstalteten Innovationstagen des zunehmend weniger farblosen „Ruck“-Bundespräsidenten Roman Herzog auf Schloss Bellevue in Berlin beteiligt. Dieses Motto passt für mich auch hervorragend zu der englischsprachigen Fachkonferenz mit Teilnehmern aus halb Europa, die ich jetzt für meinen heutigen Hauptkunden im schönsten Isarwinkel vorbereitet und moderiert habe. Auch dabei ging es immer wieder darum, einzeln oder in der Gruppe mit Gewohnheiten zu brechen und das Wagnis des Neuen einzugehen – „du musst dein Ändern leben!“, würde man in modernem Ratgebersprech wohl sagen. Fast jeder einzelne Programmteil, von Vorträgen über Workshops, eine Postersession und ein modifiziertes „World Café“ bis zum „Boot Camp“ im Freien, enthielt Botschaften und Übungen rund um den Themenkomplex Veränderung/Entwicklung/Innovation, und auch mein Kunde hat sich mit mir vor allem auch methodisch auf etliche Experimente mit durchaus ungewissem Ausgang eingelassen. Selbst das Namensschild mit intergriertem Kurzprogramm und verschiedenen Mikro-Impulsen dürfte eine echte Neuheit sein. Nicht alles hat zu hundert Prozent gezündet, aber insgesamt waren es zwei ausgesprochen lebendige und bewegende Tage mit weit überdurchschnittlich positivem Teilnehmerfeedback. Das Risiko hat sich ausgezahlt, und wir als Veranstalter haben wahrscheinlich genauso viel gelernt wie die Teilnehmer.