Da haben wir den Zahlensalat

zahln14jikhvIn einem schneidigen Blogbeitrag als “Mr. Media” für die “W&V” macht Thomas Koch klar, auf welche wackeligen Beinen die Entscheidungen von Mediaplanern nach Nutzungszahlen meist stehen. Mediadaten seien “allesamt Schrott” und beruhten in der Regel auf ebenso veralteten wie verzerrenden Messmethoden. “Alle Welt redet zwar von Big Data, aber in der Erhebung der Nutzung erweist es sich als zahnloser Tiger”, schriebt Koch. So gebe es bei allem Verständnis für die “Zahlengetriebenheit der Medialeute” eine ganze Reihe an “guten Gründen, an der Glaubwürdigkeit dieser Zahlen zu zweifeln”. Zugleich empfiehlt er dingend, viel mehr auf die Qualitäten und Charakteristika der verschiedenen Kanäle und Medien zu achten. Man solle doch “Medien nach ihren Fähigkeiten und der ihnen zugewiesenen Rolle im Kommunikations-Mix” auswählen, nur sei das eben “schwieriger zu argumentieren als ein TKP“. Weg von Kolonnen nackter Zahlen, hin zu substantieller Untersuchung – Herr Koch, da gehe ich ganz d’accord.