Bürgerschreck mit viel Energie

sonrgenmGerade die “Bild” lässt derzeit fast täglich mit zugespitzten Meldungen zur vermeintlichen Strompreisexplosion die Alarmglocken schrillen. Auch sonst berichten die meisten Publikumsmedien eher erschreckend einseitig und undifferenziert über die sogenannte Energiewende und die Entwicklung am Strommarkt.

Anders zum Beispiel die “Zeit“: Sie greift eine Studie des Öko-Instituts zum “Erfolg der Erneuerbaren Energien” auf und verdeutlicht damit die Hintergründe. So wären vor allem “energieintensive Industrieunternehmen” die Profiteure der “preissenkenden Effekte“, würden aber “zur Schließung der Deckungslücke des Flankierungssystems nur mit marginalen Beträgen herangezogen” werden. Der Beitrag verweist auch auf eine Roland-Berger-Studie, nach der ganze Branchen mit einigen Investitionen “ihre Stromrechnung fast halbieren” könnten.

Interessant ist auch der heute veröffentlichte Artikel der “Neuen Westfälischen” zu einem Vortrag der renommierten Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert zu den “enormen Vorteilen” einer “klugen Energiewende”. Letztlich werde “der Mythos vom hohen Strompreis gezielt lanciert, um die Energiewende zu diskreditieren”. Dann müssten eigentlich nur noch die Medien ihren Blick wenden …