Bloß keine Nachrichten

Der “Bildblog” weist auf einen provokanten englischsprachigen Artikel des renommierten Schweizer Autoren Rolf Dobelli (zuvor Döbeli) in der britischen Zeitung “Guardian” hin. Darin listet der Verfasser des Bestsellers “Die Kunst des klaren Denkens” eine ganze Reihe an durchaus plausiblen Gründen auf, warum man Nachrichten besser meiden sollte. Seine spitze These: “Nachrichten schaden der Gesundheit. Sie verursachen Angst und Aggression und hemmen die Kreativität und die Fähigkeit, tiefschürfend nachzudenken.” Zudem seien sie permanente Zeitfresser und Wirklichkeitsverzerrer.

In seinem Beitrag fordert Dobelli eine andere Form von Journalismus und vergleicht Nachrichten mit Drogen. Schließlich legt er uns nahe, auf klassischen Nachrichtenkonsum am besten komplett zu verzichten – er selbst lebe seit rund vier Jahren so und fahre ausgesprochen gut damit. Kaum auszudenken? Einen Versuch ist’s wert.