Ausgezeichneter Journalismus

BayerischerJournalistenpreisABP2016_aAm vergangenen Donnerstag war ich Gast bei der Verleihung der Journalistenpreise 2016 der Akademie der Bayerischen Presse in München. Tenor: Für packende Storys müsse man sich auf Menschen einlassen, ohne sich von ihnen vereinnahmen zu lassen. Neben den großartigen Arbeiten der drei Preisträger in den Kategorien „Reportage“, „Multimedia“ sowie „Feature“ hat mich auch das einfühlsame Podiumsgespräch des ABP-Direktors Dr. Robert Arsenschek mit Karin Steinberger, der mehrfach preisgekrönten Seite-Drei-Reporterin der „Süddeutschen Zeitung“ über „Worte, die in eine Geschichte tragen“, ihren demnächst anlaufenden Film „Das Versprechen“ oder auch den Zauber der Berührung einer Baumrinde beeindruckt. In einem anderen Steinberger-Stück unter dem Titel „Die Sklavin“ von Juni 2015 heißt es: „Das ist die Geschichte, die tastende Frage danach, diese ewige Unsicherheit, ob ein Mensch nicht doch etwas anderes sein kann als ein Mensch, irgendwas darunter.“ Wenn man der Autorin zuhört, könnte man meinen, sie hätte dabei zumindest ein Stück weit auch ihren Beruf gemeint.