Angesichts der Sprache

Ein spürbar empörtes Urteil über die neuen “PR Guidelines” des Online-Netzwerks Facebook fällt Ralph-Bernhard Pfister in seinem Beitrag “Facebooks Neusprech: Worte, die ihr nicht verwenden werdet” in der “W&V”. Der Spezialist für Digitales erkennt dabei deutliche “Zeichen einer doppelplusunguten Kommunikationskultur” und warnt vor dem fatalen Versuch, eine eigene Sprache orwellscher Prägung zu schaffen und durchzusetzen. Es zeige sich eine “hochgradig fragwürdige Geisteshaltung”: “Die Sprache von anderen kontrollieren und bestimmen wollen. Deutlich über eigene Marken- und Produktschreibweisen hinaus.” Das zerstöre die Sprachfreiheit und sei schlicht “pure Hybris

Pfisters energischer Appel: “Was sich Facebook hier herausnehmen will, würde sprachlos machen, wenn nicht genau das – der Einfluss auf Sprache – das eigentliche Ziel wäre. So gilt es, umso lauter zu werden.” Ton ab …