Schlagwort-Archive: Weiterbildung

Selbst ist das Marketing online

„Alles so schön bunt hier“, könnte das Beitragsbildchen links signalisieren. Und für einen kurzen Bericht vom Selbstmarketing-Online-Kongress passt genau das meines Erachtens ganz gut. Eine Kollegin hatte mich zur Teilnahme an dem Kongress zur systematischen Vermarktung der eigenen Person eingeladen, der bis morgen Abend läuft und komplett online stattfindet. Motto: „Gehe selbstsicher auf die Bühne deines Weiterlesen

Teilnehmen, aber so richtig

vortragzuhoeren16dKürzlich machte ich Kollegen gegenüber meinem Ärger über einen sehr schwachen Vortrag mit haufenweise Selbstlob und dreister Verkaufe Luft. Was ich nicht verhehlen will: Als Teilnehmer an Seminaren, Workshops, Vorträgen oder Konferenzen ist man mehr oder weniger stark auch selbst für die Qualität und vor allem das Ergebnis verantwortlich. Das beginnt mit der Auswahl: Welches Thema ist für mich das richtige? Und Weiterlesen

Untergang trotz hoher Qualität

BAW InsolvenzJahrzehntelang war das ganz einfach: Professionelle Weiterbildung in Sachen Werbung und PR in München, das hieß im Grunde ABP oder BAW – und zweitere, die Bayerische Akademie für Werbung und Marketing, gibt es nicht mehr. Heute informierte BAW-Direktor Matthias Holz per E-Mail darüber, dass diese Institution der hiesigen Werbe- und Kommunikationsbranche nach zähem Ringen und nachdem bereits Mitte März Insolvenz Weiterlesen

Erfolgreich eingeführt

baakwpur14zgcvUnd wieder eine Premiere für mich – diesmal als Dozent an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) in München. Im Rahmen des berufsbegleitendes Studiengangs zum „Public-Relations-Fachwirt BAW“ hielt ich den einführenden Vortrag zu PR insgesamt und stellte Grundregeln, Instrumente sowie einige erfolgreiche Kampagnen vor. Drei weitere Einsätze als Lehrender sind bereits geplant. So darf’s weitergehen!

Bei Drei auf dem Baum

wmagrbun14zgcvEin furchtbar schlechtes Zeugnis stellt der Wirtschaftspsychologe Uwe Peter Kanning einer ganzen Reihe an beliebten Methoden der Personalentwicklung und Persönlichkeitsbildung in seinem Mitte des vergangenen Jahres erschienen Buch „Wenn Manager auf Bäume klettern …“ aus. Das Blaue vom Himmel werde da oft versprochen, während eine auch nur hinreichende Wirksamkeit nicht belegt oder sogar recht überzeugend widerlegt worden sei.  Da will man zuweilen den Kopf schütteln über so viel Gutgläubigkeit oder Naivität bei Teilnehmern und vor allem auch Entscheidern in den Personalabteilungen. „Im günstigsten Fall erwartet die Teilnehmer nutzloses Entertainment, im ungünstigen Fall Verdummung“, heißt es vom Verlag. Übrigens kommt auch mein professionelles Coaching bei Kanning vor, allerdings eher positiv – mit gescholtenem „Wildwuchs“ à la Astro-Coaching oder Stadtschamanentum hat das glücklicherweise wenig gemein.

Strategie hinter Klostermauern

strtgukmnk14klmbhucfWieder geht es um Fortbildung, aber diesmal um meinen Einsatz als Dozent zu „Strategischer Unternehmenskommunikation“ in Kulmbach, dem oberfränkischen Zweitstandort der Akademie der Bayerischen Presse. Die Themen an den beiden von mir gestalteten Tagen reichten von Sozialen Handlungstypen über fernöstliche Strategeme und Organisatorische Strategietypen bis zur „Sprungbrettkonzeption“. Nicht nur die Teilnehmer waren große Klasse, sondern auch der Rahmen in einem prachtvollen ehemaligen Zehntstadel der Zisterzienser. Inhaltlich wie die Faust aufs Auge passt zu unserem Kurs ein aktuelles Interview mit Strategieberater Thomas Stach im „PR Report„. Der Kern: „Höchste Zeit“ sei es, etwas gegen die ausgeprägte „Strategie- und Business-Ferne“ vieler Kommunikatoren zu unternehmen, damit Spitzenmanager PR-Berater nicht nur „als Fachexperten“, sondern endlich auch „als strategischen Partner ernst nehmen“ könnten. Genau so oder doch so ähnlich habe ich das mantrahaft in Kulmbach vorgebetet – und beten lässt es sich ja bekanntlich gut in klösterlicher Umgebung.

Wenn Spielen bildet

plnsel14lkjbDank der Weiterbildungsdatenbank TrainerLink bin ich auf einen leider schon gut vier Jahre alten Testbericht der Stiftung Warentest über Planspiele zur Betriebswirtschaft gestoßen. Der Beitrag deckt Planspiele für verschiedene Altersstufen und zu verschiedenen Einzelthemen von der Agrarwirtschaft über den Autohandel bis zum Aktienmarkt ab und dürfte in seinen Kernaussagen noch immer weitgehend gültig sein. So fordern die Tester zum Beispiel Realitätsnähe und ein hohes Maß an Eigendynamik. Auch der Stuttgarter Planspielanbieter BTI sagt von seinen Produkten für Unternehmen, sie würden „Ausschnitte der Realität greifbar darstellen“. Selbst Spitzenmanager dürfen also gerne ab und an ihrem Spieltrieb nachgeben.

Mehr zu dem Thema gibt es in der multimedialen Publikation „Planspiele in der beruflichen Bildung“ des Bundesinstituts für Berufsbildung, leider auch schon von 2008. Aktueller ist der lesenswerte Artikel „Mit Planspielen neue Erkenntnisse gewinnen“ auf BusinessWissen.

Profiliertes vom Fach

twtpefafo14hjgcfDie Bereiche Personalwesen und -entwicklung kenne ich in meinem Beruf vor allem aus der Internen Kommunikation, dem „Employer Branding“ und der Veränderungskommunikation. Auf dem ersten „Fachforum“ des Münchner Beratungshauses TWIST konnte ich jetzt einen ganzen Tag lang Wissen tanken und in Arbeitsgruppen und Simulationen auch noch wertvolle Einblicke in die Personalerpraxis gewinnen.

Vormittags ging es in erster Linie um „Prozessbegleitende Workshops„, die sich durch ein Plus an Flexibiltät und Teilnehmernähe auszeichnen. In dem Beitrag „Wandel auf Rezept“ stellt die Fachzeitschrift „ManagerSeminare“ dazu ein konkretes Fallbeispiel samt Hintergründen vor. Am Nachmittag ging es insbesondere um Strukturierte Profilinterviews im Rahmen der Diagnostik bei der Mitarbeiterrekrutierung oder der Stellenneubesetzung.

Herzlichen Dank an das sympathische und fachlich ausgesprochen versierte Team um Geschäftsführerin Dr. Claudia Harss für einen rundum gelungenen Tag mit spannenden Gästen.

Stufen im Blick

DondKirp Die Fachzeitschrift „Managerseminare“ berichtet vom Tod der Evaluationslegende Donald Kirkpatrick. Dessen berühmtes Modell mit vier Stufen oder Ebenen („Reaction“, „Learning“, „Behavior“ sowie „Results“) ist bis heute kaum wegzudenken, wenn der Erfolg von Weiterbildungs- oder auch Coachingmaßnahmen bewertet werden soll. Auf der höchsten Stufe ist schlicht entscheidend, zu welchen Resultaten zum Beispiel am Arbeitsplatz die Maßnahmen letzten Endes führt, gemessen an nüchternen betrieblichen Kennzahlen. Da beißt sich die Katze freilich dann doch in den Schwanz, denn „einen wesentlichen Aspekt“ erfasst auch das „Wirkungskettenmodell“ nicht, wie das Fachblatt in einem anderen Beitrag verdeutlicht: Sind überhaupt die Voraussetzungen erfüllt, damit Weiterbildung & Co. im beruflichen Alltag Wirkung zeigen können? Für Kirkpatricks Erben bleibt genug zu tun.

Wachsender Coachingmarkt

Christopher Rauen, eine der bekanntesten Persönlichkeiten der deutschen Coaching-Szene, bringt in seinem aktuellen Newsletter auf Basis der „DBVC Coaching-Marktanalyse 2011″eine Fülle an interessanten Zahlen zur Entwicklung des Coachingmarktes. So sei Deutschland mit rund 8.000 Coaches nach den USA und Großbritannien der weltweit drittgrößte Coachingmarkt.

Rauen zitiert Nicole Bußmann, die Chefredakteurin der „managerSeminare“: „Coaching scheint sich zu einer Art Megatrend der Weiterbildung zu entwickeln!“ Da passt es ja, dass ich seit Sommerbeginn eine berufsbegleitende Ausbildung im systemischen Business-Coaching als Zusatzqualifikation für meinen Beruf als Kommunikationsexperte mache.