Schlagwort-Archive: Online

Selbst ist das Marketing online

„Alles so schön bunt hier“, könnte das Beitragsbildchen links signalisieren. Und für einen kurzen Bericht vom Selbstmarketing-Online-Kongress passt genau das meines Erachtens ganz gut. Eine Kollegin hatte mich zur Teilnahme an dem Kongress zur systematischen Vermarktung der eigenen Person eingeladen, der bis morgen Abend läuft und komplett online stattfindet. Motto: „Gehe selbstsicher auf die Bühne deines Weiterlesen

Starker Premierenmoment

Siemens Twitter-MomenteErstaunlich lange hat’s gedauert: Mit dem Technologiekonzern Siemens gibt es erstmals auch in Europa einen Nutzer des neuen Twitter-AngebotsMoments“, bei dem man über den Kurznachrichtendienst nach dem „Best of“-Prinzip „Tweets zu einer zusammenhängenden Geschichte zusammenfassen und so kreatives Storytelling betreiben“ kann, wie die „Horizont“ berichtet. Siemens‘ Erstling „It takes #Ingenuity to create greatness in #life“ ist Weiterlesen

Siebenfach durchgesiebt

SokratesWas darf, was soll man anderen erzählen? Viele kennen da noch aus der Grundschulzeit die berühmten drei Siebe, die Sokrates (links ein Ausschnitt aus einem Gemälde des französischen Historienmalers Jacques-Louis Davids) zugeschrieben werden: die Wahrheit („Ist alles, was du erzählen willst, auf seinen Wahrheitsgehalt hin überprüft?“), die Güte („Ist das, was du erzählen willst, gut oder wirkt es sich positiv aus?“) und die Notwendigkeit („Ist Weiterlesen

Widerstand gegen die Trolle

Troll-SchildDass eine ganze „Troll-Armee“ oder „Troll-Fabrik“ aus Russland „verdeckte Manipulationen im Internet betreibt“, wie es bei Wikipedia heißt, wissen wir seit vielen Jahren. Wie das mit den sogenannten Kremlbots laufen kann, zeigen zum Beispiel eine Reportage aus der „Frankfurter Allgemeinen“ und ein rund zweiminütiges „N24“-Video. Im Kampf gegen die subversiven Propagandaattacken des mächtigen Gegners Weiterlesen

Radikale Blattmacher

dsztsft16edeFür „bento“ aus dem Hause „Spiegel“ ist es „genauso absurd wie gefährlich“, die „Frankfurter Allgemeine“ findet „manches darin schräg und unreif, anderes erschreckend professionell“: das erste Magazin für islamistische oder salafistische Cyberkrieger auf Deutsch, genannt „kybernetiq“. Schon das Titelbild macht die Absichten überdeutlich: der USB-Stecker als Patrone des digitalen Dschihadisten. Das Blatt in Weiterlesen

Differenzierte Datenwelt

DatenDeutschland16tteDank „Bildblog“ wurde ich auf Sven Ruoss‘ Beitrag mit „elf Slides, damit du am Stammtisch über ‚Digital 2016‘ mitreden kannst“ aufmerksam. Darin werden einige Datensätze aus einem Report der internationalen Agentur „We are social“ vorgestellt. Zudem steht der komplette Report mit seinen 537 Folien respektive Schaubildern auf Englisch bereit, auch mit einigen Seiten zu Deutschland (ab Seite 166). Für viele Kollegen dürften hier einige schöne Datenschätze enthalten sein. So nutze der Durchschnittsdeutsche das Internet allein mit einem mobilen Endgerät täglich bereits fast anderthalb Stunden lang und läge der Anteil von Pre-Paid-Verbindungen im Mobilfunkbereich bei satten 45 Prozent. Leider bleibt das Ganze recht oberflächlich, aber in ihrer Breite ist die Datenfülle beeindruckend. Letzten Endes passt hier wohl das folgende Zitat Elisabeth Noelle-Neumanns: „Statistik ist das Informationsmittel der Mündigen.“

Zahlen auf die Ohren

rdgrtstd15zgtGeschätzt 4,8 Millionen Menschen in Deutschland sind sogenannte Audio-Lover, die Musik, Radio und andere Tonerzeugnisse pro Woche im Schnitt 36 Stunden lang nutzen. Das ist eines der vielen Ergebnisse der großen, bevölkerungsrepräsentativen Studie „Age of Ears!“ der zu Serviceplan gehörenden Facit Media Efficiency. Die Macher der jetzt veröffentlichten Untersuchung zur „digitalen Audio-Society“ samt ihrer Typologie versprechen reichlich Erkenntnisgewinn: „Wie, wo, was, womit hört Deutschland?“ Interessante Daten und Interpretationen rund um das Hören von Vinyl-Plattensammlung über UKW-Lieblingssender bis Audio-Streaming finden sich hier in jedem Fall.

Seiten wie komponiert

vslcmpsr15uglSeit über 20 Jahren mache ich Webseiten. Am Anfang war das nur mit HTML-Programmieren möglich, dann kamen die ersten Hilfsprogramme, mit denen Laien auch ohne jegliches Programmier-Knowhow einen zumindest akzeptablen Internetauftritt basteln konnten. MIt dem Einzug von WordPress habe ich für mich bzw. meine Kunden eine Mischform entwickelt: möglichst viel per Vorlage und Eingabemaske standardisiert erstellen, und nur hie und da nachbessern. Inzwischen arbeite ich für gewöhnlich mit dem sogenannten Visual Composer für WordPress, und bin nach einigen Startschwierigkeiten fast so begeistert wie einige andere Nutzer. „Sehr flexibles Werkzeug“, schreibt da zum Beispiel „Ninzio“ und lobt die „fantastische Entwicklung“. Anwender „Supreme Factory“ nennt Visual Composer schlicht den „besten ‚Page Builder‘ aller Zeiten“. Ich sehe das ähnlich. Wer selber Webseiten auf WordPress-Basis baut und das sehr kostengünstige Zusatzprogramm noch nicht kennt, sollte auf keinen Fall zögern. Das Einarbeiten lohnt sich!

Online in Druck

krtrporgechk14zufcNoch keine Idee für das passende Weihnachtsgeschenk? Vielleicht wäre da die Weihnachtsaktion der Krautreporter das Richtige:  Deutschlands bekanntestes und wohl auch ambitioniertestes journalistisches Crowd-Funding-Projekt bietet zu jeder Mitgliedschaft eine Auswahl der besten Geschichten des Online-Magazins im Großformat auf Papier an. Wer schnell genug ist, bekommt damit ein im wahrsten Sinne schönes Beispiel für das Zusammenwachsen von On- und Offlinewelt nach Hause geliefert und leistet wertvolle Unterstützung für unabhängigen Journalismus mit inzwischen fast 30 Autoren. Süßer die Glocken nie klingen …

Content-Marketing im Bilde

rpdicnmt14uzgfcAuf der US-amerikanischen PR-Fachwebsite „Ragan’s PR Daily“ bin ich heute auf einen Beitrag über eine ebenso nützliche wie ansprechend illustrierte Infografik zur Vermarktung von Online-Inhalten gestoßen. Zwölf (im Grunde sind es dann 13) Eigenschaften müsse ein rundum erfolgreicher Content-Marketier heute unbedingt haben: analytischen Verstand, sprachliche Fähigkeiten, wenigstens grundlegende Programmierkenntnisse, gestalterisches Gespür, Kreativität und Intuition, das feine Näschen eines Suchmaschinenspezialisten, investigatives Geschick, die strategischen wie taktischen Fähigkeiten eines Trainers, Durchhaltevermögen, Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit, Verständnis für den Nutzer/Verbraucher, Erfindungsreichtum sowie schließlich stets ein offenes Ohr für das Publikum. Problemlos könnte man weitere Merkmale auflisten, zum Beispiel Organisationstalent und Budgetkompetenz, aber das Wichtigste dürfte enthalten sein. Ein guter Ausgangspunkt für Einsteiger und zumindest kleiner Anschub für Profis.