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Offen manipuliert

gnmaipuit14zcViele Zeitungen berichten heute so wie der „Stern“ daüber, dass McDonald’s seinen Geflügelfleischlieferanten künftig europaweit genmanipulierte Futtermittel erlaubt. Der „Spiegel“ zitiert eine Greenpeace-Sprecherin, derzufolge sich beispielsweise ein Chickenburger um weniger als einen Cent verteuern würde, wenn der Fast-Food-Konzern, für dessen in- und externe Kommunikation ich jahrelang gearbeitet habe, hier weiterhin konsequent auf Gentechnik verzichten würde. Bekannt wurde die Genfutter-Zulassung jetzt nach einem Schreiben, in dem McDonald’s die Umweltaktivisten offenbar vorab über das „Ende der Selbstverpflichtung“ informiert hat. Das wiederum spräche zumindest für einen erfreulich offenen Umgang mit den wenig erfreulichen Neuigkeiten. Ich bin gespannt, ob Kunden und Umweltschützer das werden honorieren wollen.

Der Geschmack des Publikums

Ein Fest für Hamburger-Fans – und viel Arbeit für Heye und PR!NT: Deutschlands größte, jährliche Crowdsourcing-Aktion, „Mein Burger“ von McDonald’s, geht für dieses Jahr in ihre Schlussphase! Jetzt wurden in München von einer Jury mit Rap-Urgestein Moses Pelham als prominentem Mitglied die fünf Sieger unter den mehr als 200.000 Rezeptvorschlägen gekürt. Mit dem „Mc Börgerding“ wurde dabei zum ersten Mal auch eine vegetarische Kreation ausgewählt.

Die Gewinner werden im Sommer jeweils für kurze Zeit deutschlandweit in den 1.440 Restaurants mit dem Goldenen M zu haben sein. Wohl bekomm’s …

Gehacktes auf Twitter

Da staunten die Twitter-Nutzer nicht schlecht: Über die Burger-King-Seite wurde gestern der angebliche Verkauf an den großen Konkurrenten und Weltmarktführer McDonald’s bekannt gegeben – weil der „Whopper gefloppt“ sei. Offenbar war der beliebte Kurznachrichtenkanal von einer nur lose verbundenen Hackergruppe namens „LulzSec“ im Anonymus-Umfeld gekapert worden, und zwar für immerhin fast anderthalb Stunden. Entsprechend zahlreich waren hämische Kommentare anderer Nutzer, wie auch der „Spiegel“ berichtet.

Angesichts der Attacke äußerten sogar die für Soziale Medien Verantwortlichen einiger Wettbewerber ihr Mitgefühl: „Mein Alptraum spielt sich gerade bei @BurgerKing ab“, meinte laut einem Beitrag der „Lübecker Nachrichten“ zum Beispiel Amy Rose Brown von Wendy’s. Und das McDonald’s-Team habe unverzüglich versichert, nichts mit dem Ganzen zu tun gehabt zu haben. Wohl nur ein schwacher Trost für die „Königlichen“ …

Mario packt aus

Die Currywurst ist für manch einen schlicht die Krönung der Fast-Food-Kultur. Jetzt bringt auch McDonald’s Deutschland ganz neu die McCurry-Wurst. Um die frohe Botschaft wirkungsvoll zu verbreiten, hat der Gastronomieriese den Berliner Komiker Mario Barth engagiert. Bei der „W&V“ kann man bereits den neuen Spot sehen (Ausschnitt links) – mit einer kurzen Geschichte: Mario bittet seine Freundin, ihm eine Currywurst mitzubringen. Und die? Kommt mit einer McDonald’s-Tüte an. Der maßlos enttäuschte Mario zetert – bis er begeistert entdeckt, dass die Tüte mit dem goldenen M diesmal keinen Burger, sondern tatsächlich den ersehnten Bratwurstimbiss mit Berliner Wurzeln enthält.

Den humorigen Werbefilm, der ab Mitte März im Fernsehen laufen wird, haben wieder die Kollegen von Heye entwickelt – in Sachen Produkt- und Zielgruppenaffinität dürften sie mit Testimonal Barth in jedem Fall ganz vorne liegen.

Kundige Bescherung

Kurz vor Weihnachten können wir bei Heye und PR!NT uns schon einmal mit unserem Kunden freuen: Bane Knezevic, der Vorstandsvorsitzende von McDonald’s Deutschland und Chef der sogenannten Western Division von McDonald’s Europe, wurde von einer Fachjury der Fachzeitschrift „Horizont“ zum „Marketingmann des Jahres“ gewählt. Der gebürtige Serbe ist seit 1988 bei McDonald’s und auch für unsere Arbeit ein ständiger Impulsgeber und Motor. Ähnlich steht es auch in der Jurybegründung: Knezevic führe die Marke McDonald’s zielstrebig und entwickele sie kontinuierlich weiter.

In einem Kommentar nennt Chefredakteur Jürgen Scharrer die Auszeichnung für Knezevic denn auch „überfällig“ – schließlich stehe der „für ein kräftiges, mutiges und konsequentes Marketing, wie man es mehr Unternehmen wünschen würde“. Unter dem Titel „McDonald’s ist kein Billigheimer“ bringt das Fachblatt parallel ein schönes Interview mit dem „Burgerkönig“.

Ausgekocht und experimentierfreudig

Das spektakuläre Gourmetexperiment „3/5“, das wir Anfang März gemeinsam mit Heye für McDonald’s Deutschland durchgeführt haben, wurde nun mit einem internationalen „Epica Award“ in Silber ausgezeichnet, einem anerkannten Preis für Kreativität in der Marketingkommunikation, über den eine unabhängige Jury aus Fachjournalisten aus 34 Ländern entscheidet. Wir alle bei PR!NT fanden das reichlich gewagte Experiment mit  Bernd Arold, einem der „Jungen Wilden“ unter den deutschen Top-Köchen, und einem Vier-Gänge-Menü aus Standard-McDonald’s-Produkten als Zutaten in exquisitem Rahmen extrem spannend, und freuen uns jetzt über eine weitere Auszeichnung. Mut wird manchmal tatsächlich belohnt!

Heißer Tanz

Für unseren gemeinsamen Kunden McDonald’s Deutschland haben die Kollegen von Lucky7even jetzt ein Rap- und Tanzvideo mit („echten“!) McDonald’s-Mitarbeitern produziert, um auf den diesjährigen „Tag der Ausbildung“ für potenzielle neue Mitarbeiter hinzuweisen. Wie das bei solchen Produktionen meistens so ist, wird das Video vor allem in den sozialen Medien mit hämischen Kommentaren überzogen („oberpeinliche Parodie“, „fremdschäm!“ oder „definitiv rufschädigend und kaum zu toppen“), allerdings gibt es auch positive Stimmen, insbesondere zum „Making-of“-Video, wie in der „W&V„. Ich halte es da weitgehend mit der Autorin des Blogs „recrutainment„, die das Ganze „handwerklich gut gemacht“ findet und sich bestens vorstellen kann, dass sowohl das Lied als auch die Tanzdarbietungen bei den Zielgruppen letztlich gut ankommen. Einen wichtigen Aspekt spricht auch Lutz Altmann im „Personalmarketingblog“ an: Ihn überzeuge der Ansatz, die „Ausbildungsgeschichte nachhaltig“ weiterzuerzählen. Mir geht’s da ähnlich.

Gold mit Viralpotenzial

Seit 1971 ist unsere Schwesteragentur Heye ganz einfach „die“ deutsche McDonald’s-Agentur. Jetzt gab’s fast zeitgleich zwei der begehrtesten Branchenauszeichnungen des Landes für die erfolgreiche Kampagne zu „Mein Burger“, die gemeinsam mit Razorfish verwirklicht wurde: Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA verleh einen von nur drei „Effies“ in Gold und der Bundesverband Digitale Wirtschaft einen von ebenfalls drei goldenen „DMMA Onlinestars“. Nach mehr als vierzig Jahren Partnerschaft zwischen Heye und McDonald’s gilt also offenbar auch in der Werbung: Alte Liebe rostet nicht. Glückwunsch an die Kollegen und unseren gemeinsamen Kunden.

Bei der Aktion „Mein Burger“ konnten McDonald’s-Kunden im Internet ihrer Fantasie freien Lauf lassen und ganz neu aus etwa 100 verschiedenen Zutaten von Pesto-Sauce über Kartoffelrösti bis Mango-Curry-Sauce ihren Lieblingsburger kreieren. Sage und schreibe 327.000 Kreationen wurden eingereicht. Die fünf Sieger-Burger gab’s dann für je eine Woche in den McDonald’s-Restaurants.

Werbung im Anflug

Die von Heye München entwickelten Plakate für McDonald’s Deutschland am Flughafen Bremen zur Eröffnung eines neuen Restaurants wurden im Oktober mit dem monatlichen „Airport Media Award“ der Initiative Airport Media ausgezeichnet. Darüber hat jetzt die „W&V“ berichtet.

Die Kampagne, bei der ein Mitarbeiter des Bodenpersonals mit Leuchtstablampen ein goldenes M in den nächtlichen Himmel zeichnet, setze auf Prägnanz und sei perfekt auf das Umfeld abgestimmt, heißt es in der Begründung. Zudem seien das Motiv und die Botschaft sofort verständlich – das Plakat wirke direkt und ohne Umwege. Auch dem Publikum gefällt’s: Bei den Teilnehmern am „Public Voting“ landete die Kampagne, die von Anfang August bis Ende September im Terminal zwei des Bremer Flughafens zu sehen war, ebenfalls auf Platz eins. Mein Glückwunsch an die kreativen Kollegen von Heye.

Synergien an der Basis

Unter allen Wirtschaftszweigen genießt die Landwirtschaft bei mir einen besonderen Stellenwert – schließlich schafft der primäre Sektor, auch Urproduktion genannt, die Lebensgrundlage für uns alle. Gewissermaßen doppelt konnte ich daher das diesjährige Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest in München genießen, das parallel zur Wiesn stattfindet: Mit gleich zwei Kunden waren wir auf der Ausstellung präsent! Zum einen mit unserem langjährigen Kunden McDonald’s, der an einer Podiumsdiskussion zur Qualitätssicherung in der Fleischerzeugung teilnahm und das Konzept der Flagship-Farmen (siehe auch Modell auf dem Bild links) vorstellte. Zum anderen aber auch mit einem neuen Kunden aus der Landtechnik, den ich noch nicht verraten darf, für den wir aber schon mit ganz unterschiedlichen Maßnahmen von Medienarbeit über Werbemittel bis zum Dialogmarketing am Start sind. Da fühle ich mich an ein Zitat Martin Luthers erinnert: „Der Bauern Arbeit ist am fröhlichsten und voller Hoffnung.“