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Video zur Konferenz mit Höchstspannung

„Deutschlands Stromnetze in Not“, titelte Jan Schmidbauer Mitte März in der „Süddeutschen Zeitung“. Der immer höhere Anteil erneuerbarer Energien sei gut für das Klima, verursache aber immer wieder erhebliche Schwierigkeiten für die Betreiber der Übertragungsnetze, die sich zu oft kostspieligen Gegenmaßnahmen gezwungen sähen, um das noch unzureichend ausgebaute Netz stabil zu halten. Dies geht nur im engen Zusammenspiel mit den Weiterlesen

Dekadente Club-PR

Den inzwischen inflationär vorhandenen Fotos nach zu urteilen, ist er vor allem kaum an Geschmacklosigkeit zu überbieten. Seine Grundidee und die kommunikative Aufmachung fand ich dermaßen absurd, dass ich auf kreative Gentrifizierungs- und Kapitalismuskritik im Stile der satirischen Münchner Initiative Goldgrund tippte. Offenbar lag ich da falsch. Der Club, den die „Bild“ als „Prunk-Paradies der reichen Männer“ unter der Rubrik Weiterlesen

Spielfreude vor dem Fall

Als freiberuflicher Berater und Dienstleister segle ich unter der Flagge „Kommunikation und Entwicklung“ – weil ich für meine Klienten Kommunikation machen will, die etwas bewirkt, und weil ich mit meiner Arbeit insgesamt dazu beitragen will, dass sich Menschen und Organisationen weiterentwickeln. In der Hauptsache besteht meine Tätigkeit aus Texten, meist begleitet von Bildern. Mit Vorliebe setze ich darüber hinaus aber auch weitere Methoden Weiterlesen

Heimspiel mit europäischem Übertragungseffekt

Mein Kunde TSCNET Services ist ein Spezialdienstleister für das europäische Stromübertragungsnetz. Die Kernaufgabe: Jeder Netzbetreiber soll im Voraus möglichst zuverlässig wissen, wo in Europa wieviel Strom produziert und verbraucht werden wird – rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Nur so kann die Stromversorgung bei einem immer höheren Anteil an naturgemäß stark schwankenden regenerativen Energien wie Solar- Weiterlesen

Selbst ist das Marketing online

„Alles so schön bunt hier“, könnte das Beitragsbildchen links signalisieren. Und für einen kurzen Bericht vom Selbstmarketing-Online-Kongress passt genau das meines Erachtens ganz gut. Eine Kollegin hatte mich zur Teilnahme an dem Kongress zur systematischen Vermarktung der eigenen Person eingeladen, der bis morgen Abend läuft und komplett online stattfindet. Motto: „Gehe selbstsicher auf die Bühne deines Weiterlesen

Freude vor großer Kulisse

atpgamn14ztrcSo richtig weihnachtlich warm ums Herz konnte einem gestern am Münchner Max-Joseph-Platz zwischen Opernhaus, Residenz und Fußgängerzone werden: Zwischen 12 und 25.000 Menschen kamen zusammen, um angesichts der meist furchtbar dumpfen „Pegida“-Umtriebe für Toleranz und Menschlichkeit zu demonstrieren. Selbst die Polizei sprach laut „Süddeutscher Zeitung“ von einem „sehr starken Zeichen für die Integration von Flüchtlingen und die Humanität in unserer Gesellschaft“. Als Beispiel für ein in kürzester Zeit aus dem Boden gestampftes Großereignis mit etlichen Rednern, Musikern und Kabarettisten von den Sportfreunden Stiller über Konstantin Wecker und Kofelgschroa bis Michael Mittermeier war die Veranstaltung auch aus beruflicher Sicht ziemlich beeindruckend. Geradezu umwerfend fand ich den Beitrag der Bayerischen Staatsoper: Durch die geöffneten Türen des illuminierten, klassizistischen Nationaltheaters schallte Beethovens „Freude, schöner Götterfunken“ über den Platz. Frohe Weihnachten!

Schnitzeljagd 2.0

tbtr14jkhbvkjGroßer Jubel – und das nach rund zweieinhalb Stunden im Regen und bis zu 30 verschiedenen, oft reichlich kniffligen Aufgaben: Rundum erfolgreich verlief die erste sogenannte Tabtour, die ich jetzt für und mit einem meiner Kunden in München organisieren und betreuen durfte. Was sich zunächst wie eine aufgepimpte Schnitzeljagd anhört, entpuppt sich als eine Art Alleskönner für ein erlebnis- und lernorientiertes Gruppenevent im Freien. Da wird dank modernster, internetbasierter Technik munter interagiert, können eigene Corporate-Design-Elemente und vor allem Inhalte sogar spontan eingespielt werden, und lässt sich ein konzernweiter Wettbewerb selbst an unterschiedlichen Orten im In- und Ausland durchführen. Auch nicht schlecht: Die Kosten sind dank einem hohen Maß an Standardisierung erstaunlich niedrig. Daumen hoch mit Teamgeist!

Großes Kino mit Alleskönner

ameskt14ikjbdMeine Arbeit bereitet mit oft große Freude. Zudem lässt sie mich in einer Art Nebeneffekt immer mal wieder wundervollen Menschen begegnen, die mich mit ihrer Persönlichkeit oder ihren Fähigkeiten zutiefst bewegen. Bei Hollywood-Altstar Armin Mueller-Stahl weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Seine Filme von „Night on earth“ bis „Illuminati“ kennt fast jeder. Gestern durfte ich ihn beim Konzert in Ottobrunn mit seiner exzellenten Band (Günther Fischer, Tobias Morgenstern und Tom Götze) dann als Geiger und bezaubernden Geschichtenerzähler unter dem Motto „Es gibt Tage …“ erleben, und heute beginnt seine Kunstausstellung mit Grafiken und Gemälden bei der Galerie Kersten in Brunnthal. „Wer immer nur funktioniert, entzieht sich dem Abenteuer des Lebens“, hat Mueller-Stahl einmal gesagt. In diesen Tagen lässt mich das charismatische Multitalent einmal mehr erfahren, wie facettenreich und doch „rund“ dieses Abenteuer sein kann.

Der markierte Mensch

mudmmnh13Im Rilano No. 6 im prächtigen Münchner Lenbach-Palais besuchte ich gestern die „mx regio 2013“ des Messe-Instituts aus Gräfelfing unter dem Motto „Mensch und Marke„. Neben den starken Angeboten zur wirkungsvollen Inszenierung von Marken fand ich einen leider nur einstündigen Workshop mit Marion Mayer von FairControl zu systematischem Lead-Management samt Erfolgsmessung rund um Events und Messebeteiligungen besonders interessant.

Eingeladen hatte mich übrigens das Münchner Team der Eventagentur MCI, mit dem ich für TSC das sogenannte Grand Opening des neuen Gemeinschaftsbüros Ende Oktober entwickelt und organisiert hatte. Danke nochmal!

Sprunghaft spektakulär

xaesuihSchon wieder Schluss mit waghalsigen, aber spektakulären Wettkämpfen der etwas anderen Art: Der amerikanische Fernsehsender ESPN wird die „X Games„, die erst Ende Juni erstmals in München stattgefunden hatten, nicht wiederholen, wie unter anderem die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet. Alle Auslandsableger der weltgrößten Extremsporttage mit den Disziplinen Skateboard, BMX, Motocross, Mountain Bike und Autorallye wurden „aus finanziellen Gründen“ und „mangels Perspektive“ abgeblasen. Dabei war zum Beispiel die Deutschlandpremiere in Kooperation mit ProSiebenSat.1 mit fast 120.000 Zuschauern im Münchner Olympiapark insgesamt sehr erfolgreich und waren  Neuauflagen in den Folgejahren bereits vertraglich vereinbart.

Ich hatte mir das Spektakel vor gut drei Monaten ebenfalls angesehen und war letztlich überzeugt, ein Stück Zukunft des  Sportmarketings zu erleben. Die „Frankfurter Allgemeine“ hatte ebenfalls umfassend über „Das Olympia von übermorgen“ geschrieben, bei dem „gutbezahlte Werbefiguren als supercoole Actionhelden verkauft“ werden. Auch die „W&V“ hatte das große „Potenzial der Action-Großveranstaltung für deutsche Sponsoren und Werbungtreibende“ in einem Special beleuchtet. Alles Makulatur.